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06.08.2026Der Schulweg als Lernweg

Mit dem Schulbeginn am kommenden Montag sind wieder viele Kinder auf den Strassen unterwegs. Um deren Sicherheit zu gewährleisten, sind sowohl die Kinder als auch deren Eltern und alle anderen Verkehrsteilnehmenden gefordert.

Am Montag, 10. August 2026, beginnt das neue Schuljahr. Ab diesem Tag sind wieder alle schulpflichtigen Kinder regelmässig auf dem Schulweg unterwegs. Vor allem die jüngeren Kinder brauchen einen sicheren Schulweg, um sich mit dem Strassenverkehr vertraut zu machen. Aber nicht nur das: Der Schulweg gibt ihnen Raum, sich zu entwickeln. Hier treffen sie ihre Freunde und lernen die Umgebung kennen. Ausserdem können sie sich auf dem Schulweg körperlich betätigen, indem sie zu Fuss gehen, Velo oder Roller fahren. Das macht sie im Unterricht aufmerksamer. Auf dem Schulweg vertrauen sich Kinder Geheimnisse an und lernen, selbstständiger zu werden. Sie müssen Konflikte mit anderen Kindern alleine lösen und pünktlich sein.

06.08.2026Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen

Während der vergangenen beiden Jahre hat Zerina Baltikj nebst ihrem Teilzeitpensum auf der Gemeindeverwaltung Degersheim berufsbegleitend die Berufsmaturität absolviert und nun erfolgreich abgeschlossen.

Zerina Baltikj begann am 1. August 2021 ihre Berufslehre zur Kauffrau EFZ bei der Gemeinde Degersheim und schloss diese im Jahr 2024 erfolgreich ab. Anschliessend trat sie eine Teilzeitstelle in der Gemeinderatskanzlei an, um parallel dazu die Berufsmaturität zu erlangen. Diese Weiterbildung konnte sie im Sommer 2026 erfolgreich abschliessen. Mittlerweile ist Zerina Baltikj wieder in einem Vollzeitpensum tätig und arbeitet seit Juli 2026 in der Gemeinderatskanzlei und auch in der Schulverwaltung. Sie übernimmt dort die Vakanz, die seit dem Wechsel von Claudia Feierabend von der Schulverwaltung zum Sozialamt bestanden hatte. Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung gratulieren Zerina Baltikj herzlich zum erfolgreichen Abschluss und freuen sich, dass sie weiterhin im Gemeindehaus tätig sein wird.

23.07.2026Oberstufe Degersheim zieht die Zügel bei Handynutzung an

Zum kommenden Schulanfang verschärft die Oberstufe Degersheim die Regeln zur Nutzung von Smartphones, Smartwatches und anderen mobilen Geräten. Diese Anpassung erfolgt nach einer sorgfältigen Analyse der bisherigen Situation. Die Medienbildung der Jugendlichen bleibt weiterhin eine wichtige Aufgabe der Schule. Sie setzt auch künftig auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten in dieser Sache.

Bisher genossen es viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, das Handy in der Dienstags- und Donnerstagspause zu benutzen. Ab dem Schuljahr 2026/27 gelten an der Oberstufe Degersheim jedoch strengere Regeln für Smartphones, Smartwatches und weitere Smart Devices. Künftig bleiben auf dem Schulareal sowie bei Unterrichtsanlässen unterwegs die Geräte ausgeschaltet oder wechseln in den Flugmodus. Smartphones dürfen nicht sichtbar sein und müssen im Rucksack oder in einer vergleichbaren Tasche versorgt werden. Ausnahmen können die Lehrpersonen bewilligen. Damit führt die Oberstufe eine Praxis ein, die an der Primarschule in ähnlicher Art bereits länger gelebt wird. Mit dieser Angleichung entsteht für die Schülerinnen und Schüler ein klarer und einheitlicher Rahmen. 

Ein sorgfältig abgewogener Entscheid
Eine Arbeitsgruppe aus Lehrpersonen, die im Rahmen der Erarbeitung des neuen Präventionskonzepts eingesetzt wurde, hat aktuelle Studien, Erfahrungen aus dem Schulalltag und pädagogische Überlegungen geprüft. Sie kam zum Schluss, dass private Geräte im Schulalltag mehr Risiken als Chancen mit sich bringen. Die Gefahr von Ablenkung und mangelnder Konzentration gehört zu den meistgenannten Herausforderungen eines liberalen Umgangs mit smarten Endgeräten. Doch es geht nicht nur um Aufmerksamkeit im Unterricht: Auch sozialer Druck, das unbedachte Teilen von Bildern, problematische Gruppenchats oder Formen von Cybermobbing können den Schulalltag belasten. Mit der neuen Regelung will die Schule solche Risiken während der Schulzeit reduzieren und einen geschützteren Rahmen für Lernen und Zusammenleben schaffen.

Medienbildung bleibt Kernauftrag der Schule
Die strengere Regelung ist kein Entscheid gegen digitale Medien. Sie ist ein Entscheid für ein besseres Lern- und Arbeitsumfeld. Jugendliche sollen in der Schule lernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und auf diese Weise Lernprozesse zu beschreiten und Konflikte direkt zu lösen. Das gelingt besser, wenn private Geräte nicht ständig präsent sind. Gleichzeitig bleibt Medienbildung eine wichtige Aufgabe der Schule. Die Schulleitung und die medienpädagogischen Fachpersonen haben sich lange gegen ein vollständiges Verbot ausgesprochen, weil Jugendliche den Umgang mit digitalen Medien nicht einfach durch deren Abwesenheit lernen. Heute Heranwachsende müssen üben, Informationen kritisch zu prüfen und ihre digitalen Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Das bedeutet auch, die eigene Privatsphäre zu schützen und sich online respektvoll zu verhalten. Dank der eingeführten 1:1-Ausstattung mit Notebooks kann die Schule diese Verantwortung weiterhin wahrnehmen. Digitale Geräte werden dort eingesetzt, wo sie dem Lernen dienen – begleitet durch Lehrpersonen und eingebettet in den Unterricht.

Zentrale Rolle des Elternhauses
Medienerziehung endet nicht an der Schulhaustür. Auch im Familienalltag stellen sich Fragen zum Umgang mit digitalen Medien. Dabei geht es nicht nur darum, wie lange ein Gerät genutzt wird, sondern auch wofür, mit wem und mit welchen Auswirkungen. Hilfreich kann zudem der Austausch unter Eltern sein: Wer ähnliche Fragen und Herausforderungen teilt, findet eher gemeinsame Haltungen und tragfähige Lösungen. Die Oberstufe Degersheim versteht die neue Regelung als Teil eines gemeinsamen Auftrags. Schule und Elternhaus arbeiten dabei auf ein gleiches Ziel hin. So können Jugendliche digitale Kompetenzen in Begleitung entwickeln und lernen, selbstständig und verantwortungsvoll zu handeln.

23.07.2026Seit fünf Jahren in der Schulergänzenden Betreuung Degersheim tätig

Marion Schenk und Manuela Mumenthaler feiern im August 2026 ihr fünfjähriges Dienstjubiläum in der Schulergänzenden Betreuung. Beide sind seit der Schaffung des Mittagstischs im Betreuungsteam tätig und haben die Entwicklung zur Schulergänzenden Betreuung in seiner heutigen Form wesentlich mitgetragen.

Im 16. August 2021 nahm der Mittagstisch an der Kirchstrasse 21 seinen Betrieb auf. Für dieses neu geschaffene Betreuungsangebot wurden Mitarbeitende gesucht, welche die Kinder während der Mittagszeit betreuen. Die Freude an der Arbeit mit Kindern und ihre grosse Kreativität motivierte Marion Schenk und Manuela Mumenthaler zu einer Bewerbung. Nun feiern beide ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum. Seit fünf Jahren engagieren sich beide in der familienergänzenden Betreuung in Degersheim. Seit der Erweiterung zur Schulergänzenden Betreuung (SEB) im Sommer 2023 umfasst ihr Aufgabenbereich neben der Mittagsbetreuung auch die Frühmorgen- und Nachmittagsbetreuung. Die Arbeit mit den Kindern bereitet ihnen nach wie vor grosse Freude, auch wenn der Alltag mit der bunt gemischten Kinderschar immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringt. Manuela Mumenthaler und Marion Schenk schätzen den Ideenreichtum der Kinder und erleben täglich mit Freude, wie kreativ diese ihre Zeit im Bastel- wie auch im Bewegungsraum gestalten. Marion Schenk freut sich besonders darüber zu beobachten, wie wohl sich die Kinder in der SEB fühlen. Im Laufe der Jahre sind viele vertrauensvolle Beziehungen zu den regelmässigen Besucherinnen und Besuchern entstanden. Für Manuela Mumenthaler war insbesondere die Möglichkeit, ein neues Angebot aktiv mitzugestalten und aufzubauen, ausschlaggebend für ihre Bewerbung vor fünf Jahren. Beide Mitarbeiterinnen sind sich bewusst, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Alltag der Kinder leisten. Gleichzeitig verstehen sie ihre Tätigkeit als gegenseitigen Lernprozess, bei dem auch sie selbst immer wieder neue Erfahrungen sammeln dürfen. Nicht zuletzt hat sich dank des grossen Engagements der Mitarbeiterinnen die SEB in den vergangenen fünf Jahren zu einem Angebot entwickelt, auf das alle mit Recht stolz sein dürfen. Das Team der Schulergänzenden Betreuung sowie der Gemeinderat danken Marion Schenk und Manuela Mumenthaler für ihren wertvollen Einsatz, ihr grosses Engagement und ihre tägliche Arbeit zugunsten der Kinder.

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